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Svizzera
Tamara Funiciello regala vibratori a Berna
Tamara Funiciello regala vibratori a Berna
Tamara Funiciello regala vibratori a Berna
Redazione
7 anni fa
La Gioventù socialista bernese vuole attirare l'attenzione sulla disuguaglianza salariale in Svizzera

Singolare azione della Gioventù socialista (GISO) bernese che, nella giornata di ieri, ha distribuito dei vibratori per le strade di Berna. Con questa mossa la sezione giovanile del PS intende attirare l'attenzione sulla disuguaglianza salariale tra uomini e donne in Svizzera.

L'idea della distribuzione dei sex-toys, accompagnata dal motto "Perché le donne vogliono più della stessa retribuzione", è partita dalla già presidente Tamara Funiciello e dalla copresidente della GISO Tanja Blume. Come riferito dal 20Minuten, l'azione è stata accolta molto positivamente dai passanti. Nel giro di pochi minuti, tutti i giocattoli erano spariti, tanto che la Gioventù socialista si è detta soddisfatta del risultato della campagna.

Funiciello ha posto l'accento sullo scopo della campagna: "Il 70 percento delle donne guadagna un salario netto inferiore ai 5'000 franchi al mese e la metà di tutte le donne vive con meno di 4'000 franchi al mese". La giovane politica svizzera, lo ricordiamo, sarà presente nella lista del PS di Berna per il Nazionale alle prossime elezioni federali.

Di seguito il testo del flyer (in tedesco):

Für eine feministische GesellschaftIn unserer Gesellschaft werden Frauen* systematisch benachteiligt: Sie erhalten weniger Lohn, ihrer Arbeit in der Familie wird kaum Wert zugesprochen und sie sind sexualisierter Gewalt ausgesetzt. Dagegen wehren wir uns! Wir wollen eine feministische Gesellschaft mit gleichen Rechten für alle. Darum fordern wir Geld, Zeit und Respekt!

Für eine emanzipierte SexualitätDie Diskriminierung zwischen den Geschlechtern zeigt sich auch im Ausleben der Sexualität. Wie in vielen anderen Bereichen der Gesellschaft geschieht das vor allem durch Normierung. Allgemein ist die weibliche Sexualität wenig bekannt und negativ besetzt. portiert, in welcher die Frau einzig als Objekt der Begierde abgebildet wird. Der Mann hingegen wird als lustversessenes Tier dargestellt, dessen Sexualität zumeist gefährlich ist. Pornos sind ein Bereich, der diese Geschlechterrollen gut abbildet, diese einseitigen Vorstellungen der Sexualität sind jedoch allgegenwertig. In den Schulen gibt es keine ausgewogene Sexualerziehung. Heterosexualität wird als einzig gültige Norm angesehen und führt zur Zurückweisung jeder anderen Form der Sexualität. Eine Erziehung zur Zustimmung ist quasi inexistent.

Wir lieben wie wir wollenWas guter Sex ist, was eine hübsche Frau* ist, was ein richtiger Mann* ist, ist normiert. Verknüpft mit den Geschlechteridentitäten wird in der Öffentlichkeit ein heterosexuelles, binäres, männer*zentriertes Bild von Sex abgebildet. Mainstream-Pornos zeigen in ihrer kommerziellen Form ein eindimensionales Bild, das Sex als Jagd nach Männlichen Orgasmen Sexualität darf den Menschen weder vorgeschrieben noch aufgezwungen weder. Jeder Mensch sollte seine eigene individuelle Sexualität ausleben dürfen, mit der einzigen Bedingung, dass darunter kein anderes Lebewesen zu Schaden kommen darf. Verschiedene sexuelle Orientierungen müssen in der Öffentlichkeit auch überall sichtbar, ausgewogen und breit vertreten sein.

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